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5 Mythen übers Lerncoaching

  • Autorenbild: Katharina Franken
    Katharina Franken
  • 20. Feb.
  • 2 Min. Lesezeit

    

Mythos 1: Lerncoaching ist das Gleiche wie Nachhilfe


Nein, ganz und gar nicht. Während es bei der Nachhilfe darum geht, Fachinhalte zu wiederholen und Lücken zu schließen, geht es beim Lerncoaching darum zu schauen WIE gelernt wird. Das heißt wir sehen uns Lerntechniken an, was deine Motivation anfacht und was sie blockiert, warum du evtl unter Prüfungsangst leidest oder regelmäßig aufschiebst. Außerdem geht es ganz viel um Ressourcen. Was bringst du schon mit, was dir vielleicht noch gar nicht bewusst ist und was deinen Lernalltag massiv erleichtern würde? Wir arbeiten also an deiner Selbstwirksamkeit und deinem Zutrauen, deine Schulthemen wieder möglichst selbstständig in den Griff zu bekommen- und das wird der ultimative Boot für deine Motivation und Konzentration sein 🏋🏻‍♂️ 🚀!


Mythos 2: Lerncoaching ist nur etwas für „schlechte“ Schüler


Falsch, denn Lerncoaching ist für ALLE SchülerInnen sinnvoll! Auch gute Schüler profitieren davon, mehr über für sie sinnvolle Lernstrategien zu erfahren, noch effektiver lernen zu können und zu erfahren, was ihre Motivationen sind und wo ihre persönliche Superpower liegt. Gute Schüler lernen häufig sehr zeitintensiv und können ihren Lernalltag noch stark vereinfachen durch passende Methoden. Aus meiner Erfahrung weiß ich auch, dass aufgrund von hohem Ehrgeiz und Perfektionismus Prüfungsängste entstehen können, die unnötig belasten. Hier hilft es, frühzeitig die Weichen gesund und nachhaltig zu stellen, um ein Leben lang von hilfreichen und gewinnbringenden Strategien zu profitieren. LERNCOACHING MACHT STARK- gönn es dir!


Mythos 3: Lerncoaching wirkt nur kurzfristig


Im Lerncoaching habe ich das Ziel, Lernstrategien dauerhaft zu verankern. Mentaltools wirken oft über das Lernen hinaus, da wir ganz stark auch an Glaubenssätzen und inneren Überzeugungen arbeiten. Diese wirken sich auf das eigene Selbstbewusstsein und die innere Haltung aus. Und je jünger wir sind, desto bedeutsamer und mächtiger ist diese Arbeit! Die neuronalen Nervenbahnen im Gehirn befinden sich gerade in der Pubertät im Umbau und alles, was sich hier tiefgreifend „einspurt“, bleibt oft ein Leben lang (leider auch negative Überzeugungen wie „ich bin nicht gut genug“).

Gemeinsam mit den Eltern können nachhaltige Veränderungen zuhause wiederholt und dadurch langfristig eingeübt werden.


Mythos 4: Lerncoaching ist nur etwas für Kinder


Im besten Fall lernen wir ein Leben lang (ob in Ausbildung, Studium, Beruf, Weiterbildung, Familienarbeit oder Ehrenamt) - denn unser Gehirn ist bis ins hohe Alter höchst flexibel und anpassungsfähig. Lernen und sich neuen Herausforderungen stellen hält jung und macht glücklich. Viele Eltern profitieren auch vom Coaching, da sie eigene Überzeugungen aus ihrer Schulzeit lernen sichtbar zu machen, zu hinterfragen und somit für sich und für ihr Kind ganz neue Wege beschreiten können! In der Bindungstheorie und Epigenetik wird immer wieder deutlich, wie stark eigene Prägungen, Wertanschauungen und Ängste unbewusst auf die nächste Generation übertragen werden können. Es ist unsere Verantwortung, hier behutsam und mutig hinzuschauen und unseren Kindern damit ein starkes Fundament zu bieten.



Mythos 5: Lerncoaching ist Hokuspokus


Coachingtechniken aus dem NLP haben viele wissenschaftlich fundierte Elemente, zum Beispiel aus der Zielearbeit oder Visualisierungstechniken. Viele Spitzensportler und Gedächtniskünstler bedienen sich solcher Techniken und sind damit sehr erfolgreich. Seriöse Lerncaoches arbeiten transparent, individuell und mit klaren Methoden. Die Eltern werden zu jederzeit in den Prozess mit einbezogen und informiert. Der Erfolg basiert letztlich auf praxisnahen Übungen und Eigenmotivation.

 
 
 

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