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„Hilfe, mein Kind ist faul!“

  • Autorenbild: Katharina Franken
    Katharina Franken
  • 20. Feb.
  • 1 Min. Lesezeit

Kennst du das: Dein Kind sitzt vor seinem Heft und starrt ins Leere, zappelt herum oder lenkt sich mit allen möglichen Dingen von der eigentlichen Aufgabe ab.

Und irgendwo in dir taucht dieser Gedanke auf, den du eigentlich gar nicht denken willst:

Warum strengt es sich nicht einfach mehr an?


Ein sehr nachvollziehbarer Gedanke! Doch

Kinder kommen nicht mit dem Wunsch auf die Welt, Dinge zu verweigern. Sie sind Teamplayer.

Sie wollen dazugehören. Sie wollen es gut machen. Und vor allem wollen sie lernen und sind wissbegierig. Das hat die Natur in ihnen angelegt.


Wenn sie nicht ins Tun kommen, dann wird es selten aus Gleichgültigkeit passieren, sondern weil ihnen innerlich etwas zu viel ist.


Gehe für dich einmal folgende Punkte durch:


❎ Ist es Überforderung?

Die Aufgabe wirkt riesig, der Einstieg fehlt, der Kopf blockiert.


Erschöpfung?

Nach langen Schultagen, sozialen Anforderungen, ständiger Anpassung.


❎ Manchmal ist es Angst.

Angst, wieder zu scheitern. Angst, nicht zu genügen.

Vermeidung ist dann kein Trotz – sondern Selbstschutz.


❎ Und manchmal fehlen einfach die Werkzeuge.

Dein Kind weiß nicht, wie es lernen soll.

Es strengt sich an, sieht aber keinen Erfolg.

Und ohne Erfolg stirbt nach und nach die Motivation.


Wenn wir dann mit Druck reagieren, verstärken wir genau das, was wir eigentlich lösen wollen.

Kinder brauchen in diesen Momenten keine Antreiber.

Sie brauchen

Sicherheit.

Struktur.

Beziehung.

Und jemanden, der sagt: „Ich sehe dich. Wir finden einen Weg.“


Kein Kind ist faul.

Manche Kinder sind überfordert, müde oder unsicher.

Und das dürfen wir sehen.


💛


 
 
 

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